Aktuell


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Freitag, 12.11.21 I 20 Uhr DOPPELKONZERT (gratis Eintritt)

Reservation unter theater-ticino.ch

Stefan Aeby piano solo music from today

Stefan Aeby, Piano

 

stefanaeby.com 

Als Solist bewegt sich der Pianist Stefan Aeby souverän und neugierig zwischen Bezügen zur Tradition (am klarsten erkennbar auf seiner wunderbaren Solo-CD durch eine Reharmonisation der Erroll-Garner-Ballade «Misty») und Vorausnahmen der Zukunft (durch subtile klangliche Eingriffe via elektronisches Processing). Aeby zählt zu den Musikern, die sich Zeit nehmen, um ihre Visionen mit Sorgfalt zu entwickeln - so ging der Einspielung seiner ersten Soloaufnahme eine dreieinhalbjährige Vorbereitungszeit voraus, die genutzt wurde, um allerlei klangliche Nuancen auszuloten, melodische Ideen zu formen und in harmonische Tiefen abzutauchen. Dabei ging es Aeby stets darum, kompositorische und improvisatorische Aspekte in eine optimal austarierte Balance zu bringen, um Formbewusstsein und Spotaneität zu vereinen. Dies ist ihm exemplarisch gelungen - und so weiss Aeby nach bewunderungswürdigen Trio-Exkursionen auch als Solo-Künstler vollauf zu überzeugen.

 


Hoerni Bucher Quartett

Fabienne Hoerni, Tenorsaxophon 

Michael Bucher, Gitarre und Baritongitarre 

Thomas Lüscher, Piano 

Roland Wäger, Perkussion

 

michaelbucher.ch 

Da wächst zusammen, was zusammengehört: Die warmherzige Saxophonistin Fabienne Hoerni und der flinkfingrige Gitarrist Michael Bucher (der in den letzten Jahren als „Booker“ die ästhetische Ausrichtung von Wadinjazz nachhaltig geprägt hat) lieben lebendige Musik, die farbenfroh und zugänglich klingt, aber stets Tiefgang bewahrt. Und so haben sie ein wahrlich ungewöhnlich instrumentiertes Quartett ins Leben gerufen, das durch den zugleich lyrischen und expressiven Pianisten Thomas Lüscher und den vielseitigen Perkussionisten Roland Wäger vervollständigt wird. Die Besetzung erinnert ein bisschen an die legendäre und bahnbrechende World-Jazz-Formation Oregon und lässt vermuten, dass es dem neuen Quartett nicht um Purismus, sondern um einen möglichst breiten musikalischen Horizont geht. Man darf sich also auf Musik-Reisen freuen, die an paradiesisch anmutende Orte führen.  



Samstag, 13.11.21 I 20 Uhr DOPPELKONZERT (gratis Eintritt)

Reservation unter theater-ticino.ch

Woodoism

Linus Amstad, Altsaxophon und Flöte  

Florian Weiss, Posaune  

Valentin von Fischer, Kontrabass  

Philipp Leibundgut, Schlagzeug  

 

woodoism.ch

 

Der Posaunist Florian Weiss sagt: «Es muss nicht alles nur fröhlich sein, aber Wärme und Farbigkeit sind mir wichtiger als Distanz.» Damit hat er das musikalische Credo seiner Band Woodoism knappt und prägnat umrissen. Was dieses Quartett ohne Harmonieinstrument u.a. auszeichnet, ist das wunderbar natürliche Interplay, das ohne Krampf und ohne überflüssige virtuose Exzesse daherkommt. Kein Wunder: Die vier Musiker haben sich bereits während des Studiums kennengelernt und im Laufe der Jahre sind sie immer enger zu einem einzigartigen Klangkörper zusammengewachsen, von dem bis dato drei Tonträger vorliegen. Das aktuelle Album trägt den Titel «Alternate Reality»: Dabei ist zum Glück keine Dystopie gemeint, sondern eine auf Offenheit und Neugier ausgelegte Utopie, die ihren Charakter durch das Wechselspiel zwischen feinen kompositorischen Ideen und überraschenden improvisatorischen Spontaneinfällen erhält. 

 


Root Area

Christoph Grab, Tenor und Sopransaxophon 

Victoria Mozalevskaya, Tenorsaxophon  

Marcel Thomi, Hammond B3  

Elmar Frey, Drums  

 

christophgrab.com

Bei Root Area geht die Post ab! Mit Root Area knüpft der Zürcher Saxophonist Christoph Grab an zwei beliebte Jazzgenres an: einerseits an den heftig groovenden und orgelnden Hammond-Jazz, andererseits an das saxophonistische Kräftemessen, wobei es ihm zum Glück nicht darum geht, eine klischierte «Sax-Battle» zu veranstalten, sondern um reizvolle klangliche und improvisatorische Ergänzungen. Mit Victoria Mozalevskaya wird Grab in Wädenswil eine Saxophonistin präsentieren, die bereits manch eine musikalische Herausforderung meisterhaft gemeistert hat. Dazu kommen mit dem Hammond-Orgel-Spezialisten Marcel Thomi und dem fulminanten Schlagzeuger Elmar Frey zwei Groove-Profis, die genau wissen, wie man eine Band so richtig auf Touren bringt. Ob laszives Bluesstück im Slow-Motion-Modus, Swing-Fetzer, Funk à la New Orleans, moderne Gospel-Ballade oder Anklänge an Mother Africa: Bei Root Area gleitet die Vielfalt nie in Beliebigkeit ab.  



Kasse ab 19.45 Uhr

Bar öffnet eine Stunde vor der Vorstellung

Essen in der Beiz ab 18.30 Uhr


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Ein Rendez-vous
Wädenswiler Anzeiger.pdf
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Ein imaginäres Gespräch mit improvisierten Antworten

zwischen Michael Bucher, Melanie Fries und Silvia Hofer.

von Heinz Lüthi